Aktuell


Beitrag der brieftauben-historiker zur Ausstellung "MEnsch und Tier im Revier" des Ruhrmuseums Essen

Die aktuelle Sonderausstellung des Ruhrmuseums auf Zeche Zollverein in Essen trägt den Titel "Mensch und Tier im Revier" und zeigt die verschiedenen Aspekte des Mensch-Tier-Verhältnisses und dies sehr oft mit direktem Bezug zum historischen Ruhrgebiet.

 

Die Beziehung von Menschen und Tieren ist eine seit Jahrtausenden andauernde Machtgeschichte, die dem Tier eine dienende, passive Rolle zuschreibt.

 

Das Verhältnis von Menschen und Tieren hat sich in den zurückliegenden Jahrhunderten deutlich gewandelt, die Ausstellung thematisiert deshalb mit etwa 100 Exponaten sowie zahlreichen Foto- und Filmbeiträgen die verschiedenen Aspekte dieses Verhältnisses - und damit letztlich auch des Wandels.

 

Die Themenfelder "Tiere nutzen", "Tiere töten", "Tiere lieben", "Tiere ordnen" und "Tiere deuten" werden gezeigt und jeweils mit unterschiedlichsten Exponaten und Fotos untermalt und erklärt. Im Rahmen des Aspektes "Tiere nutzen" werden auch Brieftauben vorgestellt, die im Ersten Weltkrieg erfolgreich als Überbringer von Nachrichten genutzt wurden.

 

Aus dem Bestand der Mitglieder der Brieftauben-Historiker wurden deshalb eine Urkunde des Kaisers Wilhelm II. sowie die dazugehörende "eiserne Medaille für Verdienste um das Brieftaubenwesen" als Leihgabe für die Ausstellung zur Verfügung gestellt.

 

Der die Ausstellung begleitende Katalog enthält darüber hinaus großformatige Aufnahmen der beiden Exponate und eine sehr ausführliche Erklärung des Brieftaubenwesens in Bezug auf das Themenfeld "Tiere nutzen" und den Einsatz von Brieftauben insbesondere im 1. Weltkrieg.

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 25.02.2020 geöffnet und wird durch verschiedene Vorträge flankiert. Sie ist kleiner angelegt, versteht es aber trotzdem die unterschiedlichsten Aspekte zu betrachten und die Besuchenden mitzunehmen.

 

Ein Besuch im Ruhrmuseum lohnt sich, besonders auch für eine kürzere Verweildauer oder einen Zwischenstop. Mit etwas mehr Zeit kann man sich noch die Dauerausstellung des Hauses anschauen. Es werden auch Führungen angeboten.

 

Den Flyer des Ruhrmuseums zur Ausstellung "Mensch und Tier im Revier" finden Sie hier.

 



Unsere Webseite im neuen Gewand

Seit Mitte September 2019 präsentiert sich die Webseite der Brieftauben-Historiker im neuen Gewand. Das Design ist nun etwas frischer und besser lesbar.

 

An den Inhalten arbeiten wir fortlaufend, teilweise im Hintergrund und immer wieder auch direkt sichtbar - wie auch hier unter dem Menüpunkt "Aktuell".

 

So soll bis Ende 2019 zum Beispiel der Unterpunkt "Der Einsatz von Brieftauben im Zweiten Weltkrieg" veröffentlich werden. Hier sind allerdings vorher noch Recherchearbeiten notwendig.

 

Haben Sie Ideen für historisch interessante Themen, die wir aufgreifen könnten?

Dann melden Sie sich doch bitte bei uns.


Projekttag "Tiere im Krieg" am Gymnasium Haren

Das Gymnasium Haren veranstaltete am 24.06.2019 einen Projekttag für Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 - 10. Das Thema war "Tiere im Krieg", zu dem sich Gruppen in Workshops mit dem Einsatz verschiedener Tierarten im Kriegseinsatz beschäftigten. Vertreten waren Elefanten, Pferde, Hunde, Ratten, Tieren im Weltall und eben auch Brieftauben.

 

Vor Beginn der Gruppenarbeit stellte Cornelia Appuhn vom Arbeitskreis Historie allen Teilnehmern das Militär - Brieftaubenwesen in Deutschland und damit die gefiederten Boten des Nachrichtendienstes im 1. Weltkrieg vor.

 

Der Vorsitzende der RV Lingen Ems e.V., Hermann Poggemann, hatte Brieftauben von 3 Züchtern seiner Reisevereinigung mitgebracht, die mit Nachrichten der Schülerinnen und Schüler am Bein auf den Heimflug geschickt wurden.

 

Die Teilnehmenden am Projekttag versammelten sich zum Start der "gefiederten Boten" auf dem Schulhof.

 

Nach Ankunft der Brieftauben in der Heimat wurden die Nachrichten fotografiert, die Fotos per Messenger verschickt und an der digitalen Tafel im Klassenzimmer gezeigt.

 

So konnte die Bandbreite von Kommunikation der letzten 100 Jahre in wenigen Schritten nachgezeichnet werden....

Der Workshop "Brieftauben" beschäftigte sich mit dem Thema "Als die Tauben twitterten: Kommunikation auf den Schlachtfeldern". Die Teilnehmenden hatten als Aufgabe vorgefertigte Tauben aus Holz zu gestalten. Darüber hinaus sollte eine Nachricht aus Sicht einer Brieftaube verfasst werden, die im Kriegsgeschehen unterwegs ist.

 

Der Projekttag hat allen Beteiligten viel Freude bereitet. Danke dafür.

 

Hier lesen Sie auch einen Bericht der örtlichen Presse über den Projekttag:

https://www.noz.de/lokales/haren/artikel/1791875/harener-gymnasiasten-beleuchten-die-rolle-von-tieren-im-krieg


Neu im Menü > Brieftaubenwesen > Brieftauben-Ringe

Unter dem Menüpunkt "Brieftaubenwesen" finden Sie seit Mitte Mai die Rubrik "Brieftauben-Ringe" mit vielen wertvollen Informationen rund um die Geschichte der Fußringe der Brieftauben in Deutschland.

Die Recherche nach Informationen zu Brieftauben-Ringen gestaltet sich relativ aufwendig: in vorhandener Literatur oder auch dem Internet als Quelle vieler interessanter Veröffentlichungen finden sich wenige Hinweise zu Fußringen, so dass nur der Griff zu uralten Ausgaben der "Zeitschrift für Brieftaubenkunde" bleibt.


DBA 2019 - Deutsche Brieftaubenausstellung in Dortmund vom 05. - 06.01.2019

Nun ist die Deutsche Brieftaubenausstellung 2019 also auch schon wieder Historie …. zwei Tage rund um das Brieftaubenwesen in Deutschland, zwei Ausstellungstage, die unglaublich schnell vergangen sind.

 

Viel Vorbereitung war sicher notwendig für Ausstellung, Siegerehrung, Festabend, den Verbandsjugendtag, Messestände, die Versteigerung und ja - auch für den Historienstand.

 

Dies nun bereits zum 10. Mal nach der Premiere anlässlich der Brieftauben-Olympiade 2009 in Dortmund.

 

Das Team des Historienclubs versucht jährlich neue Highlights zu setzen und das Augenmerk auf Bereiche zu lenken, die bisher noch nicht im Fokus gestanden haben. Dies wird schwieriger, so viel sei verraten – schwieriger immer wieder neue Themen aufzugreifen und den Besuchern dazu passende Exponate zu zeigen.

 

In 2019 sollte sich vieles um Stiche aus der Zeit bis 1920 drehen, was eine Veränderung der Ausstellungsfläche erforderte. Um 40 Bilder ansprechend in Szene zu setzen sind einige Meter Ausstellungsfläche nötig.

 

Seit 2009 waren nicht mehr so viele Bilder am Historienstand zu sehen.

 

Abgebildet verschiedenste Motive von unterschiedlichsten Brieftauben-Typen über Taubenauflässen zu Land und zu Wasser bis hin zum Schlagen einer Brieftaube durch einen Greifvogel. Vieles hat sich verändert, aber die Probleme der Brieftaubenzüchter scheinen seit 150 Jahren ähnlich gelagert zu sein.

 

Erstmalig Thema war die Brieftaubenfotografie des Dr. Julius Neubronner, der bereits weit vor dem 1. Weltkrieg auf die Idee gekommen war, die Welt aus der Vogelperspektive sehen und fotografieren zu wollen.

 

Er baute Kameras mit einem Selbstauslösemechanismus, die bis zu 45 g schwer von den eigens darauf trainierten Brieftauben geflogen wurden und im Flug mit einer Art Selbstauslöser Fotos machten.

 

Die Brieftauben des Dr. Neubronner nahmen demnach die ersten Luftbilder auf.

 

Faszinierend wie diese unperfekten Bilder, oft unscharf und das Motiv aufgrund des Selbstauslösers immer Zufallsprodukt, am Ende doch auch uns, die Betrachter aus dem 21. Jahrhundert in ihren Bann ziehen.

 

Die Entwicklung des Flugzeugs überholte Neubronner letztlich, so dass nicht die Brieftaubenfotografen, sondern Fotografen an Bord von Flugzeugen bei Aufklärungsflügen im 1. Weltkrieg eingesetzt wurden.

 

Brieftauben wurden aber weiterhin zur Übermittlung von Nachrichten über die Front hin weg gestartet - häufig dann, wenn alle anderen Kommunikationswege abgeschnitten waren.



Auch die Brieftauben-Geschichte der DDR konnte mit vielen Ausstellungsstücken nachgezeichnet werden, so wurden den Besuchern verschiedene Medaillen, Ringe und die komplette Fachzeitschrift „Die Sporttaube“ präsentiert.

 

Auch die eigens für die DBA Asia zusammen gestellte Kollektion an Exponaten, die Ende 2018 in Xian und Nanjing dem chinesischen Fachpublikum gezeigt worden waren, nahm Raum auf der Deutschen Brieftaubenausstellung ein und konnte in Dortmund ausgestellt werden.

 

Dabei hatten sich die Brieftauben-Historiker bei der Zusammenstellung der Exponate für China viele Gedanken gemacht, auch um dem stark unterschiedlichen kulturellen Hintergrund Rechnung zu tragen. Plakativ und selbsterklärend sollten die Dinge sein, um die (tatsächlich vorhandene) Sprachbarriere von vornherein zu umgehen.

 

Wenn man von der Anzahl und dem Interesse der Besucher vor den Vitrinen Rückschlüsse ziehen kann, ist dieser Plan sowohl in China als auch in Dortmund aufgegangen.

 

Sollten Sie sich weitergehend für die Geschichte des Brieftaubenwesens in Deutschland interessieren, empfiehlt sich ein Besuch auf der Homepage des Historienclubs unter www.brieftauben-historiker.de - also genau hier!

 

Sie sind herzlich eingeladen dieses virtuelle Geschichtsbuch durchzublättern!

 

Lesen Sie z.B. Interessantes über die ersten Reisepläne oder die ältesten Brieftaubenzuchtvereine, zur Gründungsgeschichte des Verbandes vor 135 Jahren oder die Spezialgebiete der alten Hasen und der jüngst dazu gewonnenen Mitglieder im Historienclub: Andreas Hamann, Barbara und Guido Weinrich und Jörg Passmann.

 

(veröffentlicht auch in Folge 7/2109 der Zeitschrift "Die Brieftaube")


Die Brieftauben-Historiker unterwegs - zu Gast bei den Nationalen Duivensportsdagen in den Niederlanden und auf der DBAasia in China

Auch nach 10 Jahren Arbeitskreis Historie ergeben sich Herausforderungen, mit denen Monate vorher nicht zu rechnen war. Bis zur Einladung zur DBAasia im Jahr 2017 waren die Brieftauben-Historiker mit Ausstellungen oder der Ausleihe von Exponaten nur in Deutschland unterwegs.

 

In 2018 gab es neben der Anfrage zwei Messen in China zu besuchen auch die des niederländischen Verbandes für die "nationalen Duivensportsdagen" Anfang Dezember in Nieuwegein (nahe Utrecht). Die besondere Herausforderung: die Veranstaltungen in den Niederlanden und China fanden auf zwei Kontinenten und noch dazu zeitgleich statt. Dies erforderte eine sorgfältige Vorbereitung und Planung seitens der Brieftauben-Historiker.

 

Für die "nationalen Duivensportsdagen" des niederländischen Brieftaubenverbandes wurde eine Kollektion aus den unterschiedlichen Themenbereichen zusammen gestellt, ein Überblick über die gesamte Geschichte des Brieftaubenwesens .

Die Highlights der Sammlungen der Teamwurden dem holländischen Fachpublikum präsentiert. Dabei lag natürlich auch ein Schwerpunkt auf Exponaten zur niederländischen Geschichte.

 

Auf den niederländischen Verbandstage war dies die erste historische Ausstellung zum Thema Brieftaubenwesen überhaupt und diese kann als Erfolg verbucht werden. Das Interesse der Besucher war zweifelsfrei groß.



Auf Einladung des Veranstalters der beiden Messen DBAasia 2018 in Xian und Nanjing entsendeten die Brieftauben-Historiker auch in diesem Jahr Exponate nach China. Die Messe in Xian wurde erstmals ausgerichtet, für den Standort Nanjing handelte es sich nach der Premiere in 2017 um eine Neuauflage.

 

Das Brieftaubenwesen ist in China im Wachstum. Der chinesische Verband hat aktuell rund 400.000 Mitglieder.

Die Menschen in China sprechen in der Regel weder Deutsch noch Englisch, so dass die ausgestellten Exponate nach Möglichkeit selbsterklärend sein sollten.

 

Dazu haben sich die Brieftauben-Historiker im Vorfeld viele Gedanken gemacht und konnten vor diesem Hintergrund eine schöne Auswahl historischer Dinge zusammen stellen. Auch in 2018 wurden den Messebesuchern Exponate zum Thema "Geschichte des Brieftaubenwesens in Deutschland" gezeigt - natürlich waren es andere Dinge als im Vorjahr. 

 

Den Ausstellungen in Holland und China ist gemeinsam, dass beide zur Verständigung über Ländergrenzen hinweg beitragen können und die Überwindung von teilweise erheblichen Sprachbarrieren vor dem Hintergrund eines gemeinsamen Hobbys möglich wurde.

 

Den Brieftauben-Historikern ist es einmal mehr gelungen die lange Tradition des Brieftaubenwesens in Deutschland, aber auch die Faszination und Liebe der Züchter für ihre Brieftauben abzubilden.



Hinweis auf die Ausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" des LWL-Museum für Naturkunde in Münster

Vom 29.06.2018 - 27.10.2019 zeigt das LWL-Museum für Naturkunde in Münster die Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl".

 

Die Ausstellung wurde am 29.06.2018 eröffnet und zeigt in 13 Themenbereichen die Leistungsfähigkeit und die Vielfalt des Gehirns, denn ohne diese zentrale Schaltstelle funktioniert bei den meisten Lebewesen nichts. Im Gehirn werden Reize verarbeitet, die Persönlichkeit form sich, Gefühle entstehen und auch Pläne geschmiedet. Der Fokus der Ausstellung richtet sich neben dem menschlichen Gehirn insbesondere auch auf die künstliche Intelligenz und die Welt der Tiere.

 

Auf 1.200 Quadratmetern erfahren die Museumsgäste Fakten zu Themen wie Sinneswahrnehmung, Ich-Bewusstsein oder Verhaltenssteuerung. Anatomie und Evolution des menschlichen Gehirns werden facettenreich und für alle Altersgruppen geeignet erklärt und ein Bogen zur Tierwelt geschlagen.

So sind allein über 80 echte Gehirne zu sehen, unter ihnen als einer der Höhepunkte der Ausstellung zwei Schnittpräparate von Albert Einsteins Gehirn, die extra aus Philadelphia eingeflogen wurden.

 

Zu den 770 Ausstellungsstücken haben auch die Brieftauben-Historiker des AK Historie durch Willi Hertel einige Exponate beigesteuert.

 

Bereits Monate vor Ausstellungsbeginn hatten die Macherinnen der Ausstellung bei Willi Hertel angefragt, inwieweit ein Beitrag zum Themenfeld Brieftaube möglich sei und ob einige Exponate für die gut einjährige Ausstellungsdauer ausgeliehen werden können.



Die Exponate zur Brieftaube gehören zum Themenfeld der Intelligenz von Tieren, der ein ganzer Ausstellungsabschnitt gewidmet ist.

In der „Galerie der Gehirn“ sind eine Vielzahl von Tiergehirnen zu sehen, die teils aus eigenen Beständen des Münsteraner Museums stammen und teils aus der „Edinger-Tiergehirnsammlung“ ausgeliehen werden konnten.

„Das Gehirn – Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl“ spannt gelungen einen Bogen von Mensch und Tier zu künstlicher Intelligenz und bezieht die Besucher an vielen Stellen medial und analog an Mitmach-Station aktiv mit ein.

Ein Besuch wird dringend empfohlen, gerade auch weil die Ausstellung noch bis zum 27.10. des nächsten Jahres läuft und so ein Ausflug nach Münster außerhalb der Brieftauben-Saison möglich ist.


Hinweis auf die Ausstellung: "Die Brieftaube als Fotograf - Geflügelte Pioniere der Luftbild-Fotografie"

Das Deutsche Technikmuseum in Berlin zeigt vom 14.03. - 24.06.18 die Sonderausstellung "Die Brieftaube als Fotograf - Geflügelte Pioniere der Luftbild-Fotografie".

 

Erzählt wird die Geschichte der Brieftauben-Fotografie zu Beginn des 20. Jahrhunderts anhand zahlreicher Schwarz-Weiss-Aufnahmen aus der Vogel-Perspektive. Sie gilt als wichtiges Vorbild für die heutige Luftbildfotografie.

 

Der Apotheker Julius Neubrunner (1852 - 1932) aus Kronberg in Hessen setze seine Brieftauben zum Transport von Rezepten und Medizin ein und kam dann auf die Idee einer Taube eine selbstauslösende Miniatur-Kamera mitzugeben, um die genaue Flugstrecke zu dokumentieren. Je nach Typ nahm die Kamera dann währendes des Fluges ein einziges Foto oder in regelmäßigen Abständen bis zu 12 Bilder in einer Reihe auf.


 

 

Brieftaube mit Kamera (undatiert)


Diese Brieftaube von Julius Neubronner trägt einen Doppel-Apparat von vier Zentimetern Brennweite. Während des Fluges nahm diese Kamera frontale und senkrecht nach unten gerichtete Fotos auf.


© SDTB / Historisches Archiv, Nachlass Julius Neubronner


Im Dezember 1908 nahm das Kaiserliche Patentamt Neubronners Patent „Verfahren und Vorrichtung zum Photographieren von Geländeabschnitten aus der Vogelperspektive“ an.

 

Neubronners Erfindung kam auf verschiedenen Gebieten zum Einsatz, vor allem im Bereich der kriegsrelevanten Aufklärungsfotografie, so dass sich auch das Preußische Kriegsministerium für die Erfindung interessierte.

Aufklärungsflugzeuge erwiesen sich im 1. Weltkrieg jedoch als wesentlich effektiver und so endete noch vor Kriegsende 1918 die zwischenzeitlich sehr intensive Zusammenarbeit Neubronners mit dem Militär.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung "Die Brieftaube als Fotograf - Geflügelte Pioniere der Luftbild-Fotografie" im Deutschen Technikmuseum Berlin.


Fotos: © SDTB / Historisches Archiv, Nachlass Julius Neubronner


DBA 2018 - Deutsche Brieftaubenausstellung in Dortmund vom 06. - 07.01.2018

Der AK Historie zeigte auf der Deutschen Brieftaubenausstellung am "Historienstand" eine historische Ausstellung mit verschiedenen, bisher nicht ausgestellten Exponaten und auch eine Sonderschau von Urkunden aus alten Zeiten. Die Ausstellung der teilweise über 100 Jahre alten Exponate weckte das Interesse von groß und klein.

 

So war auch im Jahr 2018 wieder zu beobachten, wie die älteren den jungen Sportfreunden am Beispiel ausgestellter Taubenuhren das Einsatzgeschäft von "anno dazumal" erklären konnten. Schön, dass die teils altertümlich wirkenden Dinge die Generationen ins Gespräch bringen ....



Die Brieftauben-Historiker in China

Auf Einladung des Veranstalters der DBA Asia zeigte der AK Historie während der Messetage vom 01.- 03. Dezember 2017 in Nanjing/ China eine historische Ausstellung rund um das Thema "Brieftauben in Deutschland".

Die chinesischen Besucher zeigten großes Interesse an unseren Exponaten, können sie doch auf eine vergleichbar lange Tradition nicht zurück blicken.



Team Historie beim Flug RUHR.2017

Das Team Historie startet in diesem Jahr erstmals mit 10 Tauben beim Flug RUHR.2017 des Prof. Dr. Kohaus Fördervereins, den Brieftaubenzüchter sind wir natürlich "nebenbei" auch noch und den guten Zweck unterstützen wir gerne.

Weitere Informationen und Ergebnisse sind hier einsehbar.


Bericht zum Historienstand auf der DBA 2016 in der Zeitschrift "Die Brieftaube"


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